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Verein unterstützt mit Sachspenden, medizinischer Hilfe und Patenschaften
Ida, ein kleines Mädchen, in Gambia. Sie besucht den Kindergarten – geduldet, weil ihre Familie das Schulgeld nicht bezahlen kann. Ihre Freunde haben Paten, Paten aus Deutschland, aus Brandenburg. Diese bezahlen für die Kinder das Schulgeld und fahren selber nach Gambia, bringen Reis und Schulbücher mit. Nun hoffen auch Ida und ihre Familie solche Paten zu bekommen: Und in der Tat, auch für Ida hat sich eine Patin gefunden: Monika Winkler übernimmt die Patenschaft für Ida im September 2010. Monika Winkler ist Apothekerin in Borgsdorf und vermittelt wurde sie über den sehr aktiven Verein „Gesundheit und Bildung Gambia e.V.“ 2006 wurde der Verein gegründet. Medizinische Hilfe wird geleistet und Patenschaften vermittelt. „Bildung ist Zukunft – nur jedes vierte Kind in Gambia kann eine Schule besuchen“, so der Verein. Grund: Die Schule kostet Geld, das die Familien meist nicht aufbringen können. 50 Euro sind das im Jahr – die deutschen Paten übernehmen die Kosten, so dass die Kinder sicher die Schule besuchen können. Neben dem Geld sammelt der Verein aber auch Sachspenden: Brillen, Medikamente, Kinderbekleidung und anderes. Benötigt werden auch Sachspenden und Geld, um die Schulen in einen einigermaßen nutzbaren Zustand zu bringen: Schulmöbel, die nicht aus Holz sind zum Beispiel, weil Holzmöbel ein gefundenes Fressen für Termiten sind. Auch das Schuldach müsste repariert werden, ein Generator und andere technische Geräte werden ebenso benötigt. Doch der Verein weiß auch, dass er auf Hilfe und Netzwerke angewiesen ist, und so arbeitet der Verein mit anderen Vereinen, „Socialis for The Gambia e.V.“ in Amberg und „Social Project für The Gambia e.V.“ in Leipzig und dem gambischen Konsulat in Berlin zusammen.
Konzentriert hat sich der Verein aus Brandenburg bei seiner Hilfe auf den ärmsten Teil des Landes - die Nordbank.
Um sicher zu gehen, dass die Spenden, das Geld, Medikamente, Reis oder auch die Schulsachen bei den Kindern direkt ankommen, fliegen Vereinsmitglieder und Paten regelmäßig nach Gambia und bringen die Spenden persönlich zu den Familien und in die Schule. Das erste Mal waren Vertreter des Vereins im November 2006 in Gambia, in 2007 schickte der Verein ein neunköpfiges Team, das eine Woche im Krankenhaus im Osten des Landes arbeitete. Auch in den folgenden Jahren halfen Ärzte in Schulen und Dörfern, die Mitglieder kommen auch aus anderen Bundesländern und der Schweiz, der letzte Arbeitseinsatz fand von Januar bis zum März 2010 statt, die Mitgliederzahl liegt mittlerweile bei über 80. www.gambia-verein.com
Natalie Gommert